How to start: Die Bullet-Journal Edition

Wo fange ich bloß an? Die ganzen inspirierenden Bilder von gut gefüllten und kreativ bestückten Bullet Journals in den sozialen Medien sind so schön – aber zeigen dir auch jedes Mal auf’s Neue, wie weit du von einem tollen Bullet Journal entfernt bist?

So fühlen sich viele, die gerade mit ihrem ersten Bullet Journal starten! 

Das große Geheimnis lautet auch: Höre auf, deinen Bullet Journal und dein Vorhaben mit anderen zu vergleichen und beginne, dein eigenes kleines Planer-Kunstwerk zu kreieren!

Gut, nachdem wir das geklärt haben, dein Handy ganz weit weg liegt, und du bereit bist, deine eigene Kreativität und Inspiration zu channeln, kann es losgehen!

Die vermeintlichen Hürden und ihre Lösungen

Der Plan steht: 2021 wird das Jahr, in dem du mit einem BuJo beginnst – nichts kann dich mehr davon abhalten und dein Warenkorb in deinem Lieblings-Planershop ist auch schon bis obenhin gefüllt und die Summe fast schwindelerregend hoch. 

STOP! Schon hier möchte ich, dass du kurz innehältst und dir folgende Fragen stellst:

  1. Welche Produkte brauche wirklich?
  2. Wie viel Budget habe ich wirklich?

Denn sind wir einmal ehrlich, all die glitzernden Stifte, Sticker und sonstiges Zubehör sind sehr verlockend, klar, aber wenn du gerade erst beginnst, dann reichen ein Journal und ein Stift – vielleicht ein paar mehr Stifte in diversen Farben. Alles andere kannst du nach und nach dazukaufen.

Ich vergleiche das gerne mit der Einrichtung deiner Wohnung. Gehst du einmal in ein Möbelkaufhaus und kaufst die komplette Einrichtung inklusive Deko? Wahrscheinlich nicht. Zunächst einmal kaufst du die notwendigsten Möbel und der Rest folgt nach und nach – ein schönes Detail vom Flohmarkt oder die alte, aber schicke Ledercouch deiner Tante – so macht es viel mehr Spaß und auch hier ist der Weg das Ziel.

Außerdem, falls du letztendlich merkst, dass dieser ganze Glitzerkram gar nicht dein Stil ist, dann hat du Geld umsonst investiert.

Tipp #1: Fange klein an, besorge dir nur die nötigsten Artikel und schone deinen Geldbeutel.

Liegt dein Planer und dein Stifteset nun vor dir kommt, meines Erachtens nach, die größte Hürde – die erste Seite!!!

Was soll drauf? Das will ja gut überlegt sein, denn sie gibt den Ton für den Rest deines BuJos an, oder?

Tipp #2: Je länger du darüber nachdenkst, was auf deine erste, perfekte Seite kann oder sollte, desto wahrscheinlicher wird es, dass du gar nicht beginnst. Schreibe vielleicht dein Lieblingsgedicht auf, oder zeichne etwas – oder aber schreibe auf, welche Intentionen du für dein Bullet Journal hast. Alles ist erlaubt und denke daran, Perfektion ist eine Illusion!

Sobald die erste Seite steht und du dir deiner Intention für dein BuJo bewusst geworden bist, fällt der Rest viel leichter!

Und wie weiter? Nun, egal wie kreativ du mit deinem Journal werden willst, eine Wochenübersicht zur Organisation und Planung deiner Tage darf auf keinen Fall fehlen! Beginne damit.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es mitten in der Woche ist oder mitten im Monat – designe deine erste Wochenübersicht, ganz wie es dir gerade in den Sinn kommt – den Stil darfst du später auch noch ändern – es gibt keine Regeln.

Tipp #3: Sobald du die erste Wochenübersicht kreiert hast, nutze sie eine Woche lang und beobachte. Hat dir etwas gefehlt? Vielleicht Platz für kreative Notizen? War alles super? Sieht sie noch zu kahl aus, um dich wirklich zu inspirieren? Egal was dir auffällt, passe es bei deiner zweiten Wochenübersicht an und schaue, wie es in der zweiten Woche lief.

Perfektion ist nicht das Ziel, sondern Exzellenz – das gilt im Leben wie auch in deinem BuJo! Sei also geduldig mit dir selbst und probiere dich aus. Deine Schrift, der Stil, aber auch der Inhalt können und dürfen sich mit der Zeit verändern und mit dir wachsen!

Wo anfangs noch Gedichte und Zitate standen, sind es in ein paar Monaten vielleicht schon kurze Geschichten, oder deine Zeichnungen ändern sich ein wenig.

Das wichtigste ist, dass du deinen Stil findest und dich nicht unter Druck setzt, denn ein Bullet Journal soll dich in deinem Alltag unterstützen, dir einen Raum für deine Ideen bieten und dir Freude bereiten – das ist das Ziel!

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