Listenliebe: Wie du mit Listen mehr Achtsamkeit in deinem Planer unterbringen kannst

Wir führen in unseren Planern und Journals allerlei Listen und Habit Tracker. Angefangen mit der täglichen To-Do-Liste für Job, Hausarbeit, Familie und eventuell auch noch unsere Freizeit – alles ist geplant, gut strukturiert und ordentlich.

Doch wo bleibt da noch Zeit für Selbstliebe und Achtsamkeit? Zwei Dinge, die im Alltag eines jeden von uns eine viel größere Rolle spielen sollten! 

Wir befinden uns in einer Zeit geprägt von Unsicherheit, Ängsten und gleichzeitig einer neuen Arbeitswelt. Das Homeoffice ist nun für viele kein Fremdwort mehr, doch bringt die Arbeit von Zuhause aus auch neue Stressfaktoren mit sich: 

  • Der Chef meldet sich auch nach Feierabend noch wie selbstverständlich.
  • Die Familie verlangt nach Aufmerksamkeit.
  • Der tägliche Arbeitsweg, und damit eine gewisse körperliche Bewegungsroutine, fällt weg.
  • Der Umgewöhnungsprozess muss mental verarbeitet werden.

Für einige von euch, die Selbstständigen und Freelancer, ist das nichts Neues, für andere hat 2020 das Leben ordentlich auf den Kopf gestellt. Doch auch, wer schon länger von Zuhause aus arbeitet, hat nicht immer unbedingt auch Routinen und Rituale zur Selbstliebe und Achtsamkeit im Tagesplan stehen, stimmt’s?

Im Folgenden habe ich 4 Ideen für Listen und Habit Tracker aufgelistet, die deinen Alltag mit mehr Selbstliebe und Achtsamkeit füllen!

1. Frühlingsputz für dein Gehirn

Wenn unsere Gedanken ständig um nicht beantwortete Emails, Deadlines, unvollständige Aufgabenlisten und andere ungeliebte To-Do’s kreisen, dann ist kein Platz für Achtsamkeit – genau deswegen sollten wir unser Gehirn regelmäßig, am besten täglich, so richtig durchfegen.

Dazu nimmst du dir Stift und Papier zur Hand und machst eine Liste zu jedem einzelnen Punkt:

  • Ängste
  • Wut
  • Sorgen
  • Aufschübe
  • Entmutigungen
  • Unvollständige Ziele

Vielleicht hast du nicht jeden Tag zu jedem Punkt etwas zu schreiben, aber umso besser! Danach wirst du dich leichter fühlen und den täglichen Aufgaben mit mehr Motivation begegnen.

2. Räume dein Homeoffice auf

Ein ruhiger Geist benötigt eine ruhige Umgebung, und auch Unordnung oder Überladung, können sehr laut sein. In einer aufgeräumten, stimmungsvollen Atmosphäre lässt es sich besser denken, man fühlt sich direkt wohler und empfindet inneren Frieden.

Nimm dir jeden Tag 5 Minuten Zeit, um dein Homeoffice aufzuräumen. Lege dir dazu in deinem Planer eine Liste für tägliche Aufräumarbeiten an wie:

  • Alte Zettel wegwerfen
  • Unterlagen ablegen
  • Am Ende des Tages, alles wieder an Ort und Stelle bringen

Und dann kann es noch eine Liste geben mit sporadischen Aufräumaufgaben wie:

  • Staubwischen
  • Blumenwasser erneuern
  • Frische Blumen hinstellen
  • Neue Dekoration
  • Entfernen von Dekoration

 Und das Beste an dieser neuen „Habit“ ist, dass du mit der Zeit immer mehr Wert auf Minimalismus und Ordnung legst – in jedem Raum und in deinem Leben!

3. Meditiere für mindestens 10 Minuten pro Tag

Ein ganz wichtiger Habit Tracker für mehr Achtsamkeit und gleichzeitig ein wundervolles Selbstliebe-Ritual, ist die tägliche Meditation.

Hierzu legst du dir eine Wochenübersicht an und überlegst dir, an welchen Tagen du wie lange meditieren willst – aber immer mindestens 10 Minuten!

Vielleicht gibt es Tage, an denen du ausreichen Zeit hast und länger meditieren kannst, und an anderen Tagen, kannst du nur 10 Minuten einbauen. Hierbei gibt es auch keinen Druck, dass du dich steigern musst. Die Meditation ist dazu da, Ruhe zu empfinden und in dich hinein zu lauschen – was brauchst du, was braucht dein Körper? Welche Signale nimmst du wahr?

Gerade für Anfänger sind lange Meditationen nicht ganz einfach, wichtig ist jedoch, dass du beginnst und allmählich zu die positive Wirkung von Achtsamkeit auf deinen Alltag spürst.

4. Erstelle eine Dankbarkeitsliste

Dankbarkeit zeigen ist die perfekte Übung, wenn du häufig unzufrieden oder ziellos bist. Gerade in schwierigen Zeiten kann die Welt unfair und überwältigend erscheinen, doch mit diesen negativen Gefühlen in den Tag zu starten und seine Aufgaben zu beginnen, programmiert weniger gute Ergebnisse bereits im Voraus.

Die Arbeit wird nicht zur Zufriedenheit erledigt, das macht dich noch unzufriedener und verursacht mehr Stress – aus diesem Kreislauf lässt sich jedoch mit einer täglichen Dankbarkeits-Routine ausbrechen!

Schreibe dir jeden Morgen stichwortartig auf, wofür du dankbar bist. Das können große, aber auch ganz kleine Dinge sein. Dinge, die dir eigentlich nie in den Sinn kommen, doch wenn du wirklich darüber nachdenkst, wofür du dankbar sein kannst, dann fällt es dir auch auf. 

Nach dieser Übung wirst du sehen, dass dein Leben trotz Stress und Sorgen, auch viele Segen aufweist, die niemals ignoriert werden sollten – das hebt die Stimmung, du arbeitest mit mehr Freude und deine Ergebnisse werden es dir danken!

Probiere meine Ideen für mehr Achtsamkeit in deinem Planer mit Listen und Habit Trackern einmal aus, ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!

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