So wirst du zum leidenschaftlichen Planer – Teil 2

Meine dreiteilige Blog-Serie soll dir dabei helfen, das Planen in deinen Alltag so zu integrieren, dass es am Ende zu einer geliebten Gewohnheit wird. 

Und weißt du, was das Beste an einer Gewohnheit ist? Du musst dich nie wieder dazu zwingen, du machst es von ganz alleine – und hast auch noch Spaß dabei!

Es gibt drei einfache Schritte, mit denen auch du garantiert zum leidenschaftlichen Planer wirst:

  1. Wissen – Was muss ich ändern?
  2. Können – Wie mache ich das?
  3. Wollen – Wie finde ich die Motivation?

Im ersten Teil der Blog-Serie ging es um das Wissen, was du ändern musst, um das Planen zu einer täglichen Gewohnheit zu machen. So ungeliebt die Antwort auch sein mag, hier gilt es, zunächst dein Mindset zu ändern. 

Dazu habe ich dir eine Aufgabe gestellt. Wenn du diese bearbeitet hast, kann es für dich mit dem zweiten Teil weitergehen – dem Können, also wie du dein Mindset änderst!

Teil 2 – Das Können: Wie ändere ich mein Mindset erfolgreich?

Nachdem du dir persönliche Gründe notiert hast, welche Probleme du mit einer guten Planung und Struktur lösen könntest und was das für deinen Alltag bedeutet, sollte die Motivation einen Schub bekommen haben.

Doch falls die Motivation bei dir noch nicht so richtig aufblühen möchte, keine Sorge! Sie kommt mit der Zeit…

Lass mich dir in der Zwischenzeit eine Geschichte von einer Kundin erzählen:

Vor Kurzem habe ich eine Nachricht per Instagram erhalten. Die Kundin hatte sich gerade meinen Jahresplaner 2020 gekauft, er kam an, sie hat ihn ausgepackt, ein schönes Foto für die Stories gemacht und sich ans Planen gesetzt.

Sie hat die Einlagen zur Zielsetzung und Planung bestimmter Projekte besonders gelobt, da sie als Business-Frau immer viel im Kopf hat und die Kreativität nie nachlässt.

Ich dachte mir: „Toll, was für eine schöne Nachricht und tolles Feedback!“ 

Doch dann kam der „Hilferuf“ der Kundin: Nachdem sie einige Tage den Planer gewissenhaft nutzte, merkte sie, dass ihre Planung irgendwie nie klappt. Der Alltag, neue Kunden, Terminänderungen, manchmal auch die eigene fehlende Disziplin, brächten ihre Planung oft durcheinander. Sie fühlte sich, als würde sie kostbare Zeit mit der Planung verschwenden und hörte nach und nach auf, den Planer zu nutzen.

Ihre Bitte war nun, ob ich, als von Natur aus Planungsbegeisterte, ein paar Tipps für sie hätte, wie sie sich motivieren kann eine sinnvolle Planung zu erstellen und sich auch daran zu halten.

Mein Tipp war, dass sie sich aufschreiben soll, was sie sich ursprünglich vom Planen versprochen hat und welche Gründe es haben könnte, dass ihre Planung nicht funktioniert hat – Hinweis: Es lag nicht am Planer oder einem falschen Wochenlayout! 

Nach ein paar Tagen hat sich die Kunden erneut bei mir gemeldet und schrieb, dass sie nun ihren Planer täglich zur Hand nimmt, anstelle die ganze Woche detailliert auf einmal durchzuplanen und sich nun auch ganz bewusst Freizeit eingeplant hat. Genau hier hat es nämlich gehakt – es lag nicht an ihrer fehlenden Disziplin, doch sah ihr Plan einfach keine Freizeit vor. So hatte sie ständig das Gefühl, sie könne nicht einmal aufatmen und konnte ihre Planung nicht einhalten.

Diese Geschichte hat mich zu dieser Blog-Serie inspiriert und vielleicht erkennst du dich hier auch auf die eine oder andere Art und Weise wieder?

Was Glaubenssätze mit dem Mindset und deiner Planung zu tun haben

Wie du an dieser Geschichte erkennen kannst, hat das Planen nichts damit zu tun, wie diszipliniert du bist, oder ob deine Kunden die Termine immer einhalten.

Um das Planen zu einer Gewohnheit zu machen, musst du deine Glaubenssätze rund um das Thema betrachten und eventuell ändern. 

Die Kundin folgte dem Glaubenssatz, dass ihr Alltag zu sehr von ihren Kunden abhinge und ihre Disziplin nicht ausreiche, um wirklich planen zu können – das war natürlich nicht wahr.

Doch das, was wir glauben und was wir für wahr erachten, manifestiert sich auch in unserer Realität. 

Nachdem sie sich dann aber genau überlegt hat, was sie sich eigentlich von einer Planung und Struktur gewünscht hat, war klar, dass sie mehr Freiheit wollte! 

Genau das kann dir eine gute Planung auch bringen, aber eben nur dann, wenn du dir dabei nicht zu viel auflädst und alle deine Bedürfnisse im Alltag Beachtung finden.

Aufgabe: Du weißt bereits, was du dir vom Planen ursprünglich erhofft hast und auch, dass es bis jetzt nicht geklappt hat, weil dein Mindset dich davon abhält und dein Unterbewusstsein noch nicht überzeugt ist.

Wie in der Geschichte, notiere dir ganz detailliert, wo dein Problem mit dem Planen liegt – zu welchem Zeit punkt hast du die Motivation verloren? Überlege dir dann, welche Glaubenssätze wirklich hinter dem Problem stecken! Schreibe alle auf, die dir einfallen und danach schreibst du auf, ob sie wirklich Sinn ergeben, oder du sie zu neuen, motivierenden Sätzen umformulieren kannst:

Bsp.: Ich habe keine Disziplin zum Planen. – Ich bin sehr diszipliniert in anderen Bereichen meines Lebens, also werde ich es auch hier sein.

Tipp: Unser Verhalten, unsere Einstellung und unsere Muster basieren alle auf Glaubenssätzen und in vielen Fällen, schränken uns diese ein. Daher müssen wir sie zuerst betrachten, wenn wir eine neue Gewohnheit annehmen wollen.

Ganz wichtig ist auch, dass du dir Zeit gibst und keine Veränderung von heute auf morgen erwartest, denn Gewohnheiten sowie auch das Mindset ändern, dauert immer seine Zeit!

Eine Idee zu “So wirst du zum leidenschaftlichen Planer – Teil 2

  1. Caren sagt:

    Ich habe irgendwann gemerkt das ich mir zu viel vornehme und immer die mir unangenehmen Dinge aufschiebe. Jetzt plane ich nur eine unangenehme Sache pro zur Verfügung stehenden Tag ein und unterteile alles in kleine Aufgabenpakete. Ich schaffe zwar immer noch nicht alles, aber ich erkenne jetzt auch die kleinen Schritte an.

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